Evangelische Kirche Wetter

Geschrieben von: Matthias Franz 8 Monate her

Es war ein Bad in schönen Tönen: 40 Blechbläser musizierten in der Stiftskirche. 40 Personen in einem großen Chor sangen gemeinsam. Das gibt es in unseren Gemeinden selten. Die Stiftskirche in Wetter war voll, sechs Pfarrerinnen und Pfarrer wirkten mit. Besonders freuten sich viele darüber, dass Pfarrerin Schulze-Wegener nach langer Krankheit wieder mitwirkte.

Mit diesem Gottesdienst wurde am 27. Mai der Kooperationsraum „Christenberg und Wetter“ begründet (Name vorläufig). Mit ihm beginnen die Gemeinden Amönau, Münchhausen, Niederasphe, Rosphetal-Mellnau, Simtshausen, Treisbach, Warzenbach, Wetter und Wollmar eine Zusammenarbeit.

Viel geschah gemeinsam: Die Pfarrerinnen und Pfarrer hatten sich die Predigt- und Gebetsteile aufgeteilt. Die Sänger in den Chören freuten sich über gute und kräftige Stimmen aus den Nachbarorten. Die Blechbläser genossen Michael Jackson’s „Heal the world“ aus vielen Instrumenten. Jede Gemeinde konnte ein Symbol von sich vorstellen – eine Fahne, eine Taufschale, ein Kirchenmodell usw. Dekan Köhler erklärte die Rahmenbedingungen für Kooperationen. Die Gitarrengruppe aus Rosphetal begleitete „Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehn, voneinander lernen“ (von Clemens Bittlinger). Ein Mittagessen rundete die Feier ab.

Man spürt: Es gibt gute Erfahrungen, wenn so viele Menschen zusammen Gottesdienst feiern und sich umeinander Mühe geben. Andererseits ist es eine Aufgabe, viele unterschiedliche Personen, Wünsche und Erwartungen unter einen Hut zu kriegen. Wir werden noch viel aufeinander hören und voneinander lernen müssen.

Für diesmal danken wir den Menschen, die bei diesem Fest mitgewirkt haben – aus allen Orten waren Menschen aktiv. Martin Fischer (Bläserchor) und Sabine Jansen (Chöre) darf man besonders erwähnen. Unsere Kirchengemeinde hat als Gastgeberin einen erheblichen Teil des Aufwands getragen – ein besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden von hier.

Text: Matthias Franz, Bilder: Rolf Weisenfeld