Kirchspiel Wetter
Gemeindebrief




An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen ausgewählte Artikel aus der jeweils aktuellen Ausgabe unseres Gemeindebriefs "Die Glocke". "Die Glocke" erscheint in fünf Ausgaben pro Jahr und wird an alle erreichbaren Haushalten mit evangelischen Mitgliedern in der Kernstadt Wetter, in Niederwetter und Todenhausen verteilt.

 

Die Glocke

Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinden

Wetter mit Niederwetter und Todenhausen

www.Kirchspiel-wetter.de

 

April – Juni 2010

 

Liebe Leserinnen und Leser,

„Und sie kamen zum Grab am ersten Tag in der Woche, sehr früh als die Sonne aufging.

Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?

Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war, denn er war sehr groß.“ Markus 16,2-4

Der Winter war lang und für heutige Verhältnisse ziemlich hart. Wir sehnen uns nach Sonne, nach Wärme, nach Frühling. Und manche wünschen sich, dass es nicht nur draußen, sondern auch in ihnen und für sie Frühling wird, dass auch sie an Ostern auferstehen können und jemand den Stein von ihrem Herzen nimmt, so dass Licht und Sonne hereinkommen und neues Leben beginnen kann.

Wie so ein Aufbruch aussehen kann, zeigen uns die Jugend­lichen, die am 18. und 25. April 2010 ihre Konfirmation feiern.

Aus den Täuflingen von einst sind inzwischen Jugendliche ge­worden, die ihren eigenen Kopf haben und nicht mehr nur den Schutz ihrer Eltern brauchen, sondern vor allem Begleitung und neue Verantwortungsbereiche, in denen sie wachsen können. Es ist eine neue Welt, die den jungen Menschen entgegenkommt. Neue Sehnsüchte werden wach, neue Stürme und Gewitter kommen auf die Jugendlichen zu.

 

Goethe beschreibt diese Zeit des Neubeginnes eindrücklich:

Ja, es umgibt uns eine neue Welt!

Der Schatten dieser immer grünen Bäume

wird schon erfreulich. Schon erquickt uns wieder

das Rauschen der Brunnen. Schaukelnd wiegen

im Morgenwinde sich die jungen Zweige.

Die Blumen von den Beeten schauen uns

mit ihren Kinderaugen freundlich an.

Der Gärtner deckt getrost das Winterhaus

schon der Zitronen und Orangen ab.

Der blaue Himmel ruhet über uns,

und an dem Horizont löst der Schnee

der fernen Berge sich in leisen Duft.

Der „Große Gärtner“ lässt nicht nur den Konfirmandinnen und Konfirmanden Luft und Raum zum Wachsen. Er wälzt auch für uns den Stein vom Grab und schenkt uns neue Hoffnung und neues Leben.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Pfarrerin

Dr. Constanze Thierfelder 

Auf Antrag des Kirchenvorstandes Mellnau verlässt die Kirchengemeinde Mellnau das Kirchspiel Wetter. Ab dem 01. Januar 2010 bildet die Kirchengemeinde Mellnau mit der Kirchengemeinde Ober- und Unterrosphe die neue Kirchengemeinde Rosphetal-Mellnau. Damit geht eine 500 Jahre lange und ertragreiche Zusammenarbeit im Kirchspiel Wetter zu Ende.

Von daher finden Sie Informationen zu Veranstaltungen der Kirche in Mellnau nicht mehr in der Glocke oder auf unserer Homepage. Das Gemeindebüro in Wetter ist nicht mehr für die Angelegenheiten von Mellnau zuständig.

 

Feier des Weltgebetstagsgottesdienstes in der Stiftskirche

Afrikanische Rhythmen erfüllten – ganz ungewohnt - die altehrwürdige Stiftskirche, und durch die Seitengänge zogen bunt und festlich gekleidet die Frauen ein, die dieses Jahr den Weltgebetstagsgottesdienst vorbereitet hatten. Mit Djembes (afrikanischen Trommeln) und anderen Instrumenten begleiteten sie das eingespielte Lied „Ich will preisen meinen Gott jeden Tag“, das anschließend alle GottesdienstbesucherInnen mitsangen. Und damit waren auch schon das Motto und die ganze Grundstimmung des Gottesdienstes angegeben: „Alles was atmet lobe Gott“. Frauen aus Kamerun in Westafrika haben die Gottesdienstordnung für 2010 erarbeitet und lassen darin ihre pure Freude und Dankbarkeit für das Leben in guten wie in schweren Tagen zum Ausdruck kommen.

In ihrer Litanei des Lobpreises geben die Kamerunerinnen uns Einblicke in ihren oft nicht einfachen Alltag. Aber sie erinnern daran, dass schon in biblischen Zeiten die Menschen auf  bedrängende Situationen mit Psalmen geantwortet haben. So wurde nun von allen GottesdienstbesucherInnen der 150. Psalm gebetet und auf die Fragen einer Sprecherin: „Wen loben wir? – Wo loben wir Gott? – Warum loben wir Gott? – Wie loben wir Gott?“ wurden Gedanken aus der Sichtweise Kameruns vorgelesen und auf der großen Leinwand mit wunderbar passend ausgesuchten Bildern untermalt. In Kamerun loben die Frauen Gott wenn sie Hirse oder Sorgum säen, wenn sie ihren Kindern Schlaflieder singen, während sie in den Flüssen Garnelen fangen und auf ihrem Weg zu den Kakao-Plantagen. Sie loben Gott für die Geburt eines Babys und bei der Begräbniszeremonie am Ende des Lebens. Sie loben Gott für die Schönheit ihres Landes und für das friedliche Miteinander der Völker und Religionen in Kamerun. Sie bitten Gott um Kraft, sich gegen alles Böse zu wenden und danken für all das, was sie im Kampf dagegen schon erreicht haben. Sie loben und danken durch stilles Meditieren und Nachdenken, und wenn sie unter Tränen zu Gott beten, wird es ihnen leichter ums Herz. Wenn sie aber vor Freude singen und tanzen, loben sie Gott wie von selbst!

Mit der Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 16, 16-34) über Paulus und Silas in Philippi, wo sie durch eine wahrsagende Sklavin in Konflikt mit der Obrigkeit geraten, ins Gefängnis geworfen und durch ein Erdbeben wieder befreit werden, wollen die Kamerunerinnen auch den Bedrängten in ihrem Land eine Stimme geben: den Mädchen, die unter modernen Formen der Sklaverei leiden, den Gefängnisinsassen, die vergeblich auf einen fairen Prozess warten, den unfreiwilligen Dienern einer korrupten Staatsmacht.

Die Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 42, 10-17) legte Frau Dr. Kepper ihrer Predigt zugrunde. Erscheinen uns die Bilder, die in diesem Text Gottes Handeln darstellen sollen, teilweise auch recht befremdlich, so bleibt die Zusage Gottes, die Menschen, die sich zu ihm halten, nicht im Stich zu lassen. Grund zum Jubel, mit dem der Psalm beginnt: „Singt Gott ein neues Lied, den Ruhm Gottes von den Enden der Erde!“

Ein wichtiger Teil des Weltgebetstagsgottesdienstes ist der Kollektengang. Er setzt ein Zeichen dafür, dass wir in einer Welt als Geschwister leben und auch unsere materiellen Güter teilen wollen, getreu dem Motto „Informiert beten – betend handeln“. In Kamerun wird der Kollektengang in jedem Gottesdienst zu einem richtigen kleinen Freudenfest. Singend und tanzend drückt man seine  Dankbarkeit dafür aus, dass man zusammengehört und gemeinsam etwas bewegen kann. Auch wir waren aufgefordert, es den Kamerunern nachzutun. Und wirklich: nach dem

Kollektengang ließen sich alle GottesdienstbesucherInnen von der eingespielten Musik mitreißen und tanzten in den Bänken, so gut es ging, mit.

Auch das traditionelle Schlusslied „Der Tag ist um“ war den Kamerunerinnen wohl ein wenig zu verhalten als Ende des Gottesdienstes, und so schlugen sie vor, nach Fürbitten, Schlussgebet und Segen mit dem schwungvollen Tanzlied  „Ich will beten zu dir, Jesus, mein Lebensquell“ aus der Kirche auszuziehen.

Im Gemeindehaus waren die schön geschmückten Tische schon reich mit kamerunischem Essen gedeckt, und bei guten Gesprächen konnte man den Abend ausklingen lassen.

Die Kollekte betrug 445,30 €; allen Gebern sei herzlich gedankt, ebenso allen, die diesen Weltgebetstag mit viel Einsatz vorbereitet haben.

Dorothee Schneider

 

Konfirmation in Wetter

am 18. April 2010 um 10.00 Uhr

Jonas Bettelhäuser,                           Goethestr. 52

Leon Brössel,                                     Auf dem Höhlchen 2a

Kimberly Curtis,                                 Sangmeisterweg 10

Kristin Dönges,                                  Rosenweg 3

Maximilian Dörr,                                 An der Stadtmauer 8

Anna Geißel,                                       Amönauer Str. 16

Dominik Henseling,                            An der Stadtmauer 10

Janina Hollerbach,                              Bahnhofstr. 17

Karl-Maximilian Junk,                         Fuhrstr. 39

Tobias Klös,                                       Fontanestr. 28

Katharina Koch,                                 Stettiner Str. 17

Lara Lindner,                                      Fuhrstr. 27

Tim Möller,                                          Auf dem Höhlchen 6

Paul Heiner Muth,                               Frankenberger Str. 17

Michelle Payer,                                   Gothaer Weg 50

Sina Peter,                                         In den Gucksgärten 32

Patrick Manuel Pinschmidt,               Jenaer Weg 4

Janine Reitz,                                      Justus-Vultejus-Str. 6

Kristian Sauerwald,                            Leipziger Str. 4

Sophie Scherer,                                 Am Untertor 2

Anna Schneider,                                 Ulmenweg15

Rieke Schüßler,                                 Gebr.-Plitt-Str. 30a

Adrian Servos,                                    Alter Graben 2

Stefanie Sieling,                                 Zum Walkmüller Rücken 2

Rene Spliethoff,                                  Brentanoweg 11

Eva-Sophie Textor,                            Körnerweg 6

Philipp Wagner,                                  Justus-Vultejus-Str. 3

Tim Wagner,                                      Gänseberg 5

Tabea Vollmerhausen,                       Klosterberg 6

Danny Til Weber,                               Bahnhofstr.10

Lea-Sophie Zimmermann                  Joh.-Pinzier-Str. 10

Konfirmation in Todenhausen

Am 25. April 2010 um 10.00 Uhr

Marcel Bromm,                                  Brockhäuser Weg 6

Laura Kahler,                                      Hauptstr. 1


In der Arche ist was los …

Im letzten Jahr waren nicht nur die „Kleinen“ Archebewohner z.B. mit dem Verkehrserziehungsprojekt und der Faschingsfeier beschäftigt, sondern auch die „Großen“ hatten viel zu tun.

   

So nahmen viele Eltern und Erzieherinnen am „1. Hilfekurs am Kind“ teil. Mit vielen praktischen Übungen (z.B. Verbände anlegen, Wiederbelebung) sowie wichtigen theoretischen Informationen (Was tun bei Verätzungen? Unfällen?) lehrte Frau Mütze-Jesberg von der Johanniter Unfallhilfe den Teilnehmern die richtige Vorgehensweise in „Krisensituationen“. Der freiwillige Obolus, der dabei entrichtet wurde, kam direkt den Kindern in den Gruppen zugute. Vielen Dank!

Im Januar fand ein thematischer Elternabend zur neu überarbeiteten Konzeption statt. Die Eltern konnten hierbei einen gerafften Tagesablauf vom Morgenkreis über Freispielphase, -angebote, Bewegungsraum, freies Frühstück und Abschlussrunde selbst erleben. Am Ende konnte jeder über seine Erfahrungen berichten. Darüber hinaus wurden Rückschlüsse gezogen, welche Herausforderungen die Kinder im Arche-Alltag meistern, welche Entwicklungsmöglichkeiten diese Strukturen/Konzeptionsinhalte bieten und in welcher Form die Kinder dabei von den Fachkräften begleitet und unterstützt werden.

Seit dem 15.Februar hat „Die Arche“ Zuwachs bekommen. Aufgrund der großen Nachfrage an Kindergartenplätzen im Stadtgebiet wurde, befristet bis zum 31. Juli, eine 6. Gruppe (die Füchse) aufgenommen. Geleitet werden sie von Frau Granzer und Frau Keitel. Herzlich willkommen!

Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Bildungstandems Wetter wurden gleichzeitig mithilfe unterschiedlicher Projekte Spendengelder für Haiti gesammelt. In der Arche wurden fleißig Briefumschläge gestaltet und damit um Spenden gebeten. Die Maxikids belegten ca. 130 vorbestellte Brötchen und verkauften diese an Eltern und Freunde. Der gesamte Erlös des Bildungstandems von 5200 € wurde an das DRK übergeben, dieses unterstützt damit Hilfsprojekte für Kinder in Haiti.

 Vielen Dank an alle Spender und für die Sachspenden der Bäckerei Junk sowie der Firma Edeka Noé.

  

 Zurzeit laufen die Vorbereitungen für das Osterfest. Während der Passionszeit gibt es viele Geschichten über Jesus, Gestaltungsarbeiten und Andachten. Die ersten beiden mit dem Thema „Einzug in Jerusalem“ sowie „Das letzte Abendmahl“ waren bereits ein großes Erlebnis für alle Archebewohner.

Elke Bellersheim

Förderverein der Arche

Liebe Gemeindeglieder!

Sicherlich haben Sie gehört, dass ein Förderverein Ihres Kindergartens gegründet wurde. Wir verfolgen gemeinnützige, d.h. ausschließlich im Interesse der Kinder, Ziele, die mit unserer Hilfe schnell und unbürokra­tisch realisiert werden können. Wir waren bislang auch schon sehr aktiv:

Der Schallschutz in den Gruppenräumen und im Bewegungs­raum wurde von uns mitfinanziert. Besonders stolz sind wir, dass wir im Rahmen eines Bildungswettbewerbs der Sparkas­se Marburg-Biedenkopf unseren Kindergarten vorgestellt und dort den 1. Preis mit 10.000 € gewonnen haben. Damit wollen wir einen Wasser- und Experimentierspielplatz bauen. Hier können Kinder erste Erfahrungen mit physikalischen Ereignis­sen machen, aber auch einfach mit allen Sinnen spielen.

Weitere Aktivitäten sind geplant, z.B. ein Fest zur Einweihung des Experimentier- und Wasserspielplatzes. Des Weiteren wird der Gospel-Chor Enjoy am 30. Oktober ein Konzert in der Stifts­kirche geben. Die Kollekte ist für den Förderverein bestimmt. Im Dezember sind wir beim Nikolausmarkt mit einer Aktion dabei.

Um weiterhin aktiv zu bleiben, benötigen wir auch Ihre Hilfe. Mit einem Jahresbeitrag von 12 €, also nur 1,- € im Monat oder auch einer einmaligen Spende in beliebiger Höhe leisten Sie schon Großartiges.

Bei Fragen, Anregungen etc. wenden Sie sich bitte an die Er­zieherinnen der Ev. Kita „Die Arche“ Dort erhalten Sie auch Anmelde- bzw. Spendeformulare für den Förderverein.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Der Förderverein der Ev. Integrativen Kita ‚Die Arche’


Osterbräuche

Nach den Vorstellungen kleiner Kinder und im Brauchtum ist es der Osterhase, der zum Osterfest die bunt bemalten Eier, Marzipan- und Schokoladeneier bringt. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird der Osterhase im Jahr 1682 vom Heidelberger Mediziner Georg Franck.

Viel älter als das Osterfest ist der Brauch, bunt bemalte Eier zu verschenken. Schon um das Jahr 720 vor Christus herum haben die Menschen solche Eier bei Frühlingsfesten in Ägypten, Persien und China verschenkt. In der Antike sah man das befruchtete Ei, das neues Leben in sich trägt, als Opfergabe für die Götter und als Glücksbringer an. Wenn Tempel oder Häuser gebaut wurden, mauerten die Bauleute das Ei mit ein.

In Europa gab es bereits im Mittelalter Ostereier. Sie waren aber damals für die Grundherren bestimmt und nicht für die Kinder. Die Grundherren bekamen die erste Pacht des Jahres für die Äcker. Teilweise bezahlten die Bauern ihre Pacht in Lebensmitteln und nicht nur mit Geld. Dazu gehörten auch einige rot bemalte Eier. Die Farbe Rot symbolisierte das Blut, das Jesus am Kreuz vergoss.

In der Karwoche sieht man in den Schaufenstern der Bäckereien häufig aus feinem Rührteig gebackene Osterlämmer. Ursprünglich gehört das Osterlamm ins Judentum. Das Paschalamm aßen die Israeliten zur Erinnerung an den Auszug aus Ägypten und an Gottes Bewahrung und Hilfe. Uns Christen erinnert das gebackene Lamm daran, dass Jesus das „Opferlamm Gottes“ ist, das „die Schuld der ganzen Welt wegnimmt“.

 

Diakoniesammlung

Die jährlich im Frühjahr stattfindende Diakoniesammlung wird, wie im vergangenen Jahr, wieder per Überweisungsträger getätigt, der in dieser „Glocke“ eingelegt ist. Wir bitten Sie herzlich die Arbeit des Diakonischen Werkes mit seinen vielfältigen Aufgaben durch Ihre Spende zu unterstützen.

Herzlichen Dank.


 

Jugendgottesdienst „Against Racism“

Unter dem Motto „Against Racism“ (dt. gegen Rassismus) haben sieben Jugendliche der evangelischen Kirchengemeinde Wetter am Abend des 13. Februar zu einem Jugendgottesdienst eingeladen. Sehr zur Freude des jungen Gottesdienstteams war eine große Anzahl von jungen und älteren Besucher erschienen, um zu hören, wo im Alltag eines jeden Rassismus und Fremdenhass vorkommen, was die Bibel zum Umgang mit unseren Mitmenschen sagt und wie wir besser darauf hören können.

Mit viel moderner Musik und den eigenen Ideen der Jugendlichen wurde ein Gottesdienst gefeiert, der besonders Jugendliche dazu anregen sollte, jeden Menschen als gleichberechtigten und von Gott geliebten Mitmenschen zu sehen. Die evangelische Kirchengemeinde und der CVJM Wetter freuen sich über das große Engagement und den Ideenreichtum der aktiven Jugendlichen und wollen gerne dabei helfen, weitere Jugendgottesdienste in unserer Gemeinde zu gestalten und durchzuführen.

Katja Battenfeld


 

Eltern-Kind-Treff!


Es geht weiter! Ein neuer Kurs beginnt. Für Kinder von 0,5 - 3 Jahren mit ihren Eltern die Lust haben andere kennen zulernen, gemeinsam singen, spielen, ins Gespräch kommen, erste Freundschaften knüpfen, in Bewegung sein und Spaß haben.

Es werden altersentsprechende Angebote gemacht.

Ein Elternabend gehört zum Kurs.

Treffpunkt: Mi. 21.04.2010 – 23.06.2010

09.45 Uhr bis 11.15 Uhr

Wo: Ev. Gemeindezentrum

Kosten: 22,00 Euro

Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte Marburg statt.

Ich freue mich auf Sie!!!

Anmeldung im Gemeindebüro oder bei:

Diakonin u. Erzieherin

Katja Hubenthal-Eckert

Tel: 06423 / 543695

Familiennachrichten

Taufen

Wetter

17.01.2010   Mailo Döllner, Goethestr. 3

07.03.2010   Lias Scherer, Dörnertsgasse 11

Todenhausen

31.01.2010   Laurens Naumann, Hauptstr. 46

 

Beerdigungen/Trauerfeiern

Wetter

13.01.2010   Dora Müller, 85 J., Burgwaldstr. 3

25.01.2010   Karl Hilberg, 97 J., Birkenweg 4

26.01.2010   Karl-Heinz Jakob, 78 J., Gartenweg 2

16.02.2010   Angela Fink, 87 J., Stadtallendorf

Todenhausen

27.01.2010   Walter Müller, 77 J., Kolonistenstr. 7

18.02.2010   Katharina Holzapfel, 79 J., Brockhäuser Weg

Niederwetter

26.02.2010   Hermann Kamm, 60 J., Dorfstr. 13

10.03.2010   Günther Weiß, 79 J., Im Rohr 4

 

Konfi-Castle vom 04.-07.03.2010 in Hardehausen

Vom 4.-7. März 2010 kamen 100 Konfis aus vier Gemeinden, darunter 35 aus Wetter ins Jugendhaus Hardehausen, das in einem ehemaligen Zisterzienser­kloster bei Scherfede untergebracht ist.

Morgens erlebten wir Geschichten aus der Bibel:

-    von Jesus und der Frau, die ihm die Füße salbte,

-    vom großen Gastmahl, bei dem sich die Ehrengäste alle entschuldigen ließen, aber die, die nicht reich und berühmt waren, dann heftig und mit Spaß feierten,

-    und vom Zöllner Zachäus, der nach einer Begegnung mit Jesus sein Leben änderte.

Und die Band war immer dabei: mit One way,

Mercy is falling und Jesus in my house etc.

Das leckere Essen gab es im Speisesaal gleich neben dem Kreuzgang, wo früher die Mönche beteten, wenn sie gerade nicht arbeiteten.


Die Konfis waren auch stark beschäftigt im Band-Workshop, beim T-Shirt bemalen, im Gespräch mit einer Ordenschwester oder beim Klosterrundgang, im Schwimmbad und beim Fußball, in der Sporthalle oder auch bei spontan ausbrechenden Aktivitäten wie den Schneeballschlachten.

Die Teamer übten dagegen vor dem Haupteingang des Jugendhauses Freudensprünge.

  

Am letzten Abend, nachdem alle ihre Arbeiten vorgestellt hatten, feierten wir einen Gottesdienst in Form der Thomasmesse, wo sich die Konfis aus 12 verschiedenen Angeboten von Abendmahl (mit Pfarrer Hans-Joachim Krause) bis Segen, von Buße und Loslassen bis zu Fragen, die sie immer schon mal zum Glauben stellen wollten, sich selbst einen Gottesdienst zusammenstellen konnten.

 Am Sonntag fuhren alle voller neuer Erfahrungen und recht müde nach Hause.

Constanze Thierfelder


 

Angekommen –

Wie aus Fremden Freunde werden

47. Deutscher Hugenottentag 300 Jahre Karlskirche

 

11.-13. Juni 2010 in Kassel

                                                                                                       

Migranten bringen eigenes Denken, eigene Prägung und besonderes Können mit in ihre neue Heimat. Dies gilt auch für die Hugenotten, die sich in Kurhessen niederge­lassen haben. – Um 1700 hatte jeder 5. Mitbewohner von Kassel Hugenottische Wurzeln. Es war ein langer und zum Teil schwieriger konfliktfreier Prozess der Integration und der Anerkennung. Heute kann man sich die kur­hessische Kirche ohne die Prägung durch die Huge­notten gar nicht mehr vorstellen.

Das 300-jährige Jubiläum der Karlskirche lädt dazu ein, zurückzuschauen und mit Respekt und Dankbarkeit zu würdigen, welchen Beitrag diejenigen leisteten, die als Fremde kamen und schließlich Freunde und Nachbarn wurden – so wie bei uns in Todenhausen und in anderen Gemeinden, die von den Glaubensflüchtlingen geprägt wurden.

Aus diesem Anlass laden wir herzlich zu einem Gemein­deausflug zum Hugenottentag nach Kassel ein – mit Vorträgen, Besichtigungen, Französischen Markt und Gottesdiensten.

Bitte melden Sie sich bei H.W. Müller, Tel 7317.   


 

Impressum: "Die Glocke". Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinden Wetter mit Niederwetter und Todenhausen. Hrsg. im Auftrag der Kirchenvorstände von: Ingrid Rösler, Pfrin. Dr. Constanze Thierfelder (V.i.S.d.P.), Ulrike Höfer, Heinrich Pitz.

Auflage: 2100 Exemplare.

Erscheint jährlich in fünf Ausgaben und wird kostenlos an alle erreichbaren Haushalte mit evangelischen Personen verteilt. Druck: Kirchenkreisamt Marburg, Universitätsstr. 45, 35037 Marburg. Nächster Redaktionstermin: 27.05.2010, 18.00 Uhr, Gemeindezentrum Wetter.