|
An dieser Stelle
präsentieren wir Ihnen ausgewählte Artikel aus der jeweils aktuellen Ausgabe
unseres Gemeindebriefs "Die Glocke". "Die Glocke" erscheint in fünf Ausgaben pro
Jahr und wird an alle erreichbaren Haushalten mit evangelischen Mitgliedern in
der Kernstadt Wetter, in Niederwetter und Todenhausen
verteilt.
Die Glocke
Gemeindebrief
der evangelischen Kirchengemeinden
Wetter mit
Niederwetter und Todenhausen
www.Kirchspiel-wetter.de
April – Juni
2010
Liebe Leserinnen und
Leser,
„Und sie kamen zum Grab am
ersten Tag in der Woche, sehr früh als die Sonne
aufging.
Und sie sprachen
untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes
Tür?
Und sie sahen hin und wurden
gewahr, dass der Stein weggewälzt war, denn er war sehr groß.“ Markus
16,2-4
Der Winter war lang und für
heutige Verhältnisse ziemlich hart. Wir sehnen uns nach Sonne, nach Wärme, nach
Frühling. Und manche wünschen sich, dass es nicht nur draußen, sondern auch in
ihnen und für sie Frühling wird, dass auch sie an Ostern auferstehen können und
jemand den Stein von ihrem Herzen nimmt, so dass Licht und Sonne hereinkommen
und neues Leben beginnen kann.
Wie so ein Aufbruch aussehen
kann, zeigen uns die Jugendlichen, die am 18. und 25. April 2010 ihre
Konfirmation feiern.
Aus den Täuflingen von einst
sind inzwischen Jugendliche geworden, die ihren eigenen Kopf haben und
nicht mehr nur den Schutz ihrer Eltern brauchen, sondern vor allem Begleitung
und neue Verantwortungsbereiche, in denen sie wachsen können. Es ist eine neue
Welt, die den jungen Menschen entgegenkommt. Neue Sehnsüchte werden wach, neue
Stürme und Gewitter kommen auf die Jugendlichen zu.
Goethe beschreibt diese Zeit
des Neubeginnes eindrücklich:
Ja, es umgibt uns eine neue
Welt!
Der Schatten dieser immer
grünen Bäume
wird schon erfreulich. Schon
erquickt uns wieder
das Rauschen der Brunnen.
Schaukelnd wiegen
im Morgenwinde sich die
jungen Zweige.
Die Blumen von den Beeten
schauen uns
mit ihren Kinderaugen
freundlich an.
Der Gärtner deckt getrost
das Winterhaus
schon der Zitronen und
Orangen ab.
Der blaue Himmel ruhet über
uns,
und an dem Horizont löst der
Schnee
der fernen Berge sich in
leisen Duft.
Der „Große Gärtner“ lässt
nicht nur den Konfirmandinnen und Konfirmanden Luft und Raum zum Wachsen. Er
wälzt auch für uns den Stein vom Grab und schenkt uns neue Hoffnung und neues
Leben.
Mit herzlichen
Grüßen
Ihre Pfarrerin
Dr. Constanze Thierfelder
|
Auf
Antrag des Kirchenvorstandes Mellnau verlässt die Kirchengemeinde Mellnau das
Kirchspiel Wetter. Ab dem 01. Januar 2010 bildet die Kirchengemeinde Mellnau mit
der Kirchengemeinde Ober- und Unterrosphe die neue Kirchengemeinde
Rosphetal-Mellnau. Damit geht eine 500 Jahre lange und ertragreiche
Zusammenarbeit im Kirchspiel Wetter zu Ende.
Von
daher finden Sie Informationen zu Veranstaltungen der Kirche in Mellnau nicht
mehr in der Glocke oder auf unserer Homepage. Das Gemeindebüro in Wetter ist
nicht mehr für die Angelegenheiten von Mellnau
zuständig. |
Feier des
Weltgebetstagsgottesdienstes in der Stiftskirche
Afrikanische Rhythmen
erfüllten – ganz ungewohnt - die altehrwürdige Stiftskirche, und durch die
Seitengänge zogen bunt und festlich gekleidet die Frauen ein, die dieses Jahr
den Weltgebetstagsgottesdienst vorbereitet hatten. Mit Djembes (afrikanischen
Trommeln) und anderen Instrumenten begleiteten sie das eingespielte Lied „Ich will preisen meinen Gott jeden
Tag“, das anschließend alle GottesdienstbesucherInnen mitsangen. Und damit
waren auch schon das Motto und die ganze Grundstimmung des Gottesdienstes
angegeben: „Alles was atmet lobe Gott“. Frauen
aus Kamerun in Westafrika haben die
Gottesdienstordnung für 2010 erarbeitet und lassen darin ihre pure Freude und
Dankbarkeit für das Leben in guten wie in schweren Tagen zum Ausdruck
kommen.
In ihrer Litanei des Lobpreises geben die Kamerunerinnen uns Einblicke
in ihren oft nicht einfachen Alltag. Aber sie erinnern daran, dass schon in
biblischen Zeiten die Menschen auf
bedrängende Situationen mit Psalmen geantwortet haben. So wurde nun von
allen GottesdienstbesucherInnen der 150. Psalm gebetet und auf die Fragen einer
Sprecherin: „Wen loben wir? – Wo loben
wir Gott? – Warum loben wir Gott? – Wie loben wir Gott?“ wurden Gedanken aus
der Sichtweise Kameruns vorgelesen und auf der großen Leinwand mit wunderbar
passend ausgesuchten Bildern untermalt. In Kamerun loben die Frauen Gott wenn
sie Hirse oder Sorgum säen, wenn sie ihren Kindern Schlaflieder singen, während
sie in den Flüssen Garnelen fangen und auf ihrem Weg zu den Kakao-Plantagen. Sie
loben Gott für die Geburt eines Babys und bei der Begräbniszeremonie am Ende des
Lebens. Sie loben Gott für die Schönheit ihres Landes und für das friedliche
Miteinander der Völker und Religionen in Kamerun. Sie bitten Gott um Kraft, sich
gegen alles Böse zu wenden und danken für all das, was sie im Kampf dagegen
schon erreicht haben. Sie loben und danken durch stilles Meditieren und
Nachdenken, und wenn sie unter Tränen zu Gott beten, wird es ihnen leichter ums
Herz. Wenn sie aber vor Freude singen und tanzen, loben sie Gott wie von
selbst!
Mit der Lesung aus der
Apostelgeschichte (Apg 16, 16-34) über Paulus und Silas in Philippi, wo sie
durch eine wahrsagende Sklavin in Konflikt mit der Obrigkeit geraten, ins
Gefängnis geworfen und durch ein Erdbeben wieder befreit werden, wollen die
Kamerunerinnen auch den Bedrängten in ihrem Land eine Stimme geben: den Mädchen,
die unter modernen Formen der Sklaverei leiden, den Gefängnisinsassen, die
vergeblich auf einen fairen Prozess warten, den unfreiwilligen Dienern einer
korrupten Staatsmacht.
Die Lesung aus dem Buch
Jesaja (Jes 42, 10-17) legte Frau Dr. Kepper ihrer Predigt zugrunde. Erscheinen
uns die Bilder, die in diesem Text Gottes Handeln darstellen sollen, teilweise
auch recht befremdlich, so bleibt die Zusage Gottes, die Menschen, die sich zu
ihm halten, nicht im Stich zu lassen. Grund zum Jubel, mit dem der Psalm
beginnt: „Singt Gott ein neues Lied, den
Ruhm Gottes von den Enden der Erde!“
Ein wichtiger Teil des
Weltgebetstagsgottesdienstes ist der Kollektengang. Er setzt ein Zeichen dafür,
dass wir in einer Welt als
Geschwister leben und auch unsere
materiellen Güter teilen wollen, getreu dem Motto „Informiert beten – betend handeln“. In
Kamerun wird der Kollektengang in jedem Gottesdienst zu einem richtigen kleinen
Freudenfest. Singend und tanzend drückt man seine Dankbarkeit dafür aus, dass man
zusammengehört und gemeinsam etwas bewegen kann. Auch wir waren aufgefordert, es
den Kamerunern nachzutun. Und wirklich: nach dem
Kollektengang ließen sich
alle GottesdienstbesucherInnen von der eingespielten Musik mitreißen und tanzten
in den Bänken, so gut es ging, mit.
Auch das traditionelle
Schlusslied „Der Tag ist um“ war den
Kamerunerinnen wohl ein wenig zu verhalten als Ende des Gottesdienstes, und so
schlugen sie vor, nach Fürbitten, Schlussgebet und Segen mit dem schwungvollen
Tanzlied „Ich will beten zu dir, Jesus, mein
Lebensquell“ aus der Kirche auszuziehen.
Im Gemeindehaus waren die
schön geschmückten Tische schon reich mit kamerunischem Essen gedeckt, und bei
guten Gesprächen konnte man den Abend ausklingen lassen.
Die Kollekte betrug 445,30
€; allen Gebern sei herzlich gedankt, ebenso allen, die diesen Weltgebetstag mit
viel Einsatz vorbereitet haben.
Dorothee
Schneider
Konfirmation in Wetter
am 18. April 2010 um 10.00 Uhr
Jonas Bettelhäuser,
Goethestr. 52
Leon Brössel,
Auf dem Höhlchen 2a
Kimberly Curtis,
Sangmeisterweg 10
Kristin Dönges,
Rosenweg 3
Maximilian Dörr,
An der Stadtmauer 8
Anna Geißel,
Amönauer Str. 16
Dominik Henseling,
An der Stadtmauer 10
Janina Hollerbach,
Bahnhofstr. 17
Karl-Maximilian Junk,
Fuhrstr. 39
Tobias Klös,
Fontanestr. 28
Katharina Koch,
Stettiner Str. 17
Lara Lindner,
Fuhrstr. 27
Tim Möller,
Auf dem Höhlchen 6
Paul Heiner Muth,
Frankenberger Str. 17
Michelle Payer,
Gothaer Weg 50
Sina Peter,
In den Gucksgärten 32
Patrick Manuel
Pinschmidt,
Jenaer Weg 4
Janine Reitz,
Justus-Vultejus-Str. 6
Kristian Sauerwald,
Leipziger Str. 4
Sophie Scherer,
Am Untertor 2
Anna Schneider,
Ulmenweg15
Rieke Schüßler,
Gebr.-Plitt-Str. 30a
Adrian Servos,
Alter Graben 2
Stefanie Sieling,
Zum Walkmüller Rücken 2
Rene Spliethoff,
Brentanoweg 11
Eva-Sophie Textor,
Körnerweg 6
Philipp Wagner,
Justus-Vultejus-Str. 3
Tim Wagner,
Gänseberg 5
Tabea Vollmerhausen,
Klosterberg 6
Danny Til Weber,
Bahnhofstr.10
Lea-Sophie Zimmermann
Joh.-Pinzier-Str. 10
Konfirmation in Todenhausen
Am 25. April 2010 um 10.00 Uhr
Marcel Bromm,
Brockhäuser Weg 6
Laura Kahler,
Hauptstr. 1
In der Arche ist was los
…
Im letzten Jahr waren nicht
nur die „Kleinen“ Archebewohner z.B. mit dem Verkehrserziehungsprojekt und der
Faschingsfeier beschäftigt, sondern auch die „Großen“ hatten viel zu tun.
So nahmen viele Eltern und
Erzieherinnen am „1. Hilfekurs am Kind“ teil. Mit vielen praktischen Übungen
(z.B. Verbände anlegen, Wiederbelebung) sowie wichtigen theoretischen
Informationen (Was tun bei Verätzungen? Unfällen?) lehrte Frau Mütze-Jesberg von
der Johanniter Unfallhilfe den Teilnehmern die richtige Vorgehensweise in
„Krisensituationen“. Der freiwillige Obolus, der dabei entrichtet wurde, kam
direkt den Kindern in den Gruppen zugute. Vielen Dank!
Im Januar fand ein thematischer
Elternabend zur neu überarbeiteten Konzeption statt. Die
Eltern konnten hierbei einen gerafften Tagesablauf vom Morgenkreis über
Freispielphase, -angebote, Bewegungsraum, freies Frühstück und Abschlussrunde
selbst erleben. Am Ende konnte jeder über seine Erfahrungen berichten. Darüber
hinaus wurden Rückschlüsse gezogen, welche Herausforderungen die Kinder im
Arche-Alltag meistern, welche Entwicklungsmöglichkeiten diese
Strukturen/Konzeptionsinhalte bieten und in welcher Form die Kinder dabei von
den Fachkräften begleitet und unterstützt werden.
Seit dem 15.Februar hat „Die Arche“ Zuwachs
bekommen. Aufgrund der großen Nachfrage an Kindergartenplätzen im Stadtgebiet
wurde, befristet bis zum 31. Juli, eine 6. Gruppe (die Füchse) aufgenommen.
Geleitet werden sie von Frau Granzer und Frau Keitel. Herzlich
willkommen!
Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Bildungstandems Wetter wurden
gleichzeitig mithilfe unterschiedlicher Projekte Spendengelder für Haiti
gesammelt. In der Arche wurden fleißig Briefumschläge gestaltet und damit um
Spenden gebeten. Die Maxikids belegten ca. 130 vorbestellte Brötchen und
verkauften diese an Eltern und Freunde. Der gesamte Erlös des Bildungstandems
von 5200 € wurde an das DRK übergeben, dieses unterstützt damit Hilfsprojekte
für Kinder in Haiti.
Vielen Dank an alle Spender
und für die Sachspenden der Bäckerei Junk sowie der Firma Edeka
Noé.
Zurzeit laufen die Vorbereitungen
für das Osterfest. Während der Passionszeit gibt es viele Geschichten über
Jesus, Gestaltungsarbeiten und Andachten. Die ersten beiden mit dem Thema
„Einzug in Jerusalem“ sowie „Das letzte Abendmahl“ waren bereits ein großes
Erlebnis für alle Archebewohner.
Elke
Bellersheim
Förderverein der
Arche
Liebe
Gemeindeglieder!
Sicherlich haben Sie gehört,
dass ein Förderverein Ihres Kindergartens gegründet wurde. Wir verfolgen
gemeinnützige, d.h. ausschließlich im Interesse der Kinder, Ziele, die mit
unserer Hilfe schnell und unbürokratisch realisiert werden können. Wir
waren bislang auch schon sehr aktiv:
Der Schallschutz in den
Gruppenräumen und im Bewegungsraum wurde von uns mitfinanziert. Besonders
stolz sind wir, dass wir im Rahmen eines Bildungswettbewerbs der Sparkasse
Marburg-Biedenkopf unseren Kindergarten vorgestellt und dort den 1. Preis mit
10.000 € gewonnen haben. Damit wollen wir einen Wasser- und
Experimentierspielplatz bauen. Hier können Kinder erste Erfahrungen mit
physikalischen Ereignissen machen, aber auch einfach mit allen Sinnen
spielen.
Weitere Aktivitäten sind
geplant, z.B. ein Fest zur Einweihung des Experimentier- und Wasserspielplatzes.
Des Weiteren wird der Gospel-Chor Enjoy am 30. Oktober ein Konzert in der
Stiftskirche geben. Die Kollekte ist für den Förderverein bestimmt. Im
Dezember sind wir beim Nikolausmarkt mit einer Aktion
dabei.
Um weiterhin aktiv zu
bleiben, benötigen wir auch Ihre Hilfe. Mit einem Jahresbeitrag von 12 €, also
nur 1,- € im Monat oder auch einer einmaligen Spende in beliebiger Höhe leisten
Sie schon Großartiges.
Bei Fragen, Anregungen etc.
wenden Sie sich bitte an die Erzieherinnen der Ev. Kita „Die Arche“ Dort
erhalten Sie auch Anmelde- bzw. Spendeformulare für den
Förderverein.
Wir freuen uns über Ihr
Interesse!
Der Förderverein der Ev.
Integrativen Kita ‚Die Arche’
Osterbräuche
Nach den Vorstellungen
kleiner Kinder und im Brauchtum ist es der Osterhase, der zum Osterfest die bunt
bemalten Eier, Marzipan- und Schokoladeneier bringt. Zum ersten Mal urkundlich
erwähnt wird der Osterhase im Jahr 1682 vom Heidelberger Mediziner Georg
Franck.
Viel älter als das Osterfest
ist der Brauch, bunt bemalte Eier zu verschenken. Schon um das Jahr 720 vor
Christus herum haben die Menschen solche Eier bei Frühlingsfesten in Ägypten,
Persien und China verschenkt. In der Antike sah man das befruchtete Ei, das
neues Leben in sich trägt, als Opfergabe für die Götter und als Glücksbringer
an. Wenn Tempel oder Häuser gebaut wurden, mauerten die Bauleute das Ei mit
ein.
In Europa gab es bereits im
Mittelalter Ostereier. Sie waren aber damals für die Grundherren bestimmt und
nicht für die Kinder. Die Grundherren bekamen die erste Pacht des Jahres für die
Äcker. Teilweise bezahlten die Bauern ihre Pacht in Lebensmitteln und nicht nur
mit Geld. Dazu gehörten auch einige rot bemalte Eier. Die Farbe Rot
symbolisierte das Blut, das Jesus am Kreuz vergoss.
In der Karwoche sieht man in
den Schaufenstern der Bäckereien häufig aus feinem Rührteig gebackene
Osterlämmer. Ursprünglich gehört das Osterlamm ins Judentum. Das Paschalamm aßen
die Israeliten zur Erinnerung an den Auszug aus Ägypten und an Gottes Bewahrung
und Hilfe. Uns Christen erinnert das gebackene Lamm daran, dass Jesus das
„Opferlamm Gottes“ ist, das „die Schuld der ganzen Welt
wegnimmt“.
Diakoniesammlung
Die jährlich im Frühjahr
stattfindende Diakoniesammlung wird, wie im vergangenen Jahr, wieder per
Überweisungsträger getätigt, der in dieser „Glocke“ eingelegt ist. Wir bitten
Sie herzlich die Arbeit des Diakonischen Werkes mit seinen vielfältigen Aufgaben
durch Ihre Spende zu unterstützen.
Herzlichen Dank.
Jugendgottesdienst „Against
Racism“
Unter
dem Motto „Against Racism“ (dt. gegen Rassismus) haben sieben Jugendliche der
evangelischen Kirchengemeinde Wetter am Abend des 13. Februar zu einem
Jugendgottesdienst eingeladen. Sehr zur Freude des jungen Gottesdienstteams war
eine große Anzahl von jungen und älteren Besucher erschienen, um zu hören, wo im
Alltag eines jeden Rassismus und Fremdenhass vorkommen, was die Bibel zum Umgang
mit unseren Mitmenschen sagt und wie wir besser darauf hören können.
Mit
viel moderner Musik und den eigenen Ideen der Jugendlichen wurde ein
Gottesdienst gefeiert, der besonders Jugendliche dazu anregen sollte, jeden
Menschen als gleichberechtigten und von Gott geliebten Mitmenschen zu sehen. Die
evangelische Kirchengemeinde und der CVJM Wetter freuen sich über das große
Engagement und den Ideenreichtum der aktiven Jugendlichen und wollen gerne dabei
helfen, weitere Jugendgottesdienste in unserer Gemeinde zu gestalten und
durchzuführen.
Katja Battenfeld
Eltern-Kind-Treff!
Es geht weiter! Ein neuer Kurs beginnt. Für Kinder von 0,5 - 3 Jahren
mit ihren Eltern die Lust haben andere kennen zulernen, gemeinsam singen,
spielen, ins Gespräch kommen, erste Freundschaften knüpfen, in Bewegung sein und
Spaß haben.
Es werden altersentsprechende Angebote gemacht.
Ein Elternabend gehört zum Kurs.
Treffpunkt: Mi. 21.04.2010 – 23.06.2010
09.45 Uhr bis 11.15 Uhr
Wo: Ev. Gemeindezentrum
Kosten: 22,00 Euro
Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte
Marburg statt.
Ich freue mich auf Sie!!!
Anmeldung im Gemeindebüro oder bei:
Diakonin u. Erzieherin
Katja Hubenthal-Eckert
Tel: 06423 / 543695
Familiennachrichten
Taufen
Wetter
17.01.2010 Mailo
Döllner, Goethestr. 3
07.03.2010 Lias
Scherer, Dörnertsgasse 11
Todenhausen
31.01.2010 Laurens
Naumann, Hauptstr. 46
Beerdigungen/Trauerfeiern
Wetter
13.01.2010 Dora
Müller, 85 J., Burgwaldstr. 3
25.01.2010 Karl
Hilberg, 97 J., Birkenweg 4
26.01.2010 Karl-Heinz
Jakob, 78 J., Gartenweg 2
16.02.2010 Angela
Fink, 87 J., Stadtallendorf
Todenhausen
27.01.2010 Walter
Müller, 77 J., Kolonistenstr. 7
18.02.2010 Katharina
Holzapfel, 79 J., Brockhäuser Weg
Niederwetter
26.02.2010 Hermann
Kamm, 60 J., Dorfstr. 13
10.03.2010 Günther
Weiß, 79 J., Im Rohr 4
Konfi-Castle vom
04.-07.03.2010 in Hardehausen
Vom 4.-7. März 2010 kamen
100 Konfis aus vier Gemeinden, darunter 35 aus Wetter ins Jugendhaus
Hardehausen, das in einem ehemaligen Zisterzienserkloster bei Scherfede
untergebracht ist.
Morgens erlebten wir
Geschichten aus der Bibel:
- von Jesus und der Frau, die
ihm die Füße salbte,
- vom großen Gastmahl, bei dem
sich die Ehrengäste alle entschuldigen ließen, aber die, die nicht reich und
berühmt waren, dann heftig und mit Spaß feierten,
- und vom Zöllner Zachäus, der
nach einer Begegnung mit Jesus sein Leben änderte.
Und die Band war immer
dabei: mit One
way,
Mercy is falling und Jesus in my house
etc.
Das leckere Essen gab es im
Speisesaal gleich neben dem Kreuzgang, wo früher die Mönche beteten, wenn sie
gerade nicht arbeiteten.
Die Konfis waren auch stark
beschäftigt im Band-Workshop, beim T-Shirt bemalen, im Gespräch mit einer
Ordenschwester oder beim Klosterrundgang, im Schwimmbad und beim Fußball, in der
Sporthalle oder auch bei spontan ausbrechenden Aktivitäten wie den
Schneeballschlachten.
Die Teamer übten dagegen vor
dem Haupteingang des Jugendhauses Freudensprünge.
Am letzten Abend, nachdem
alle ihre Arbeiten vorgestellt hatten, feierten wir einen Gottesdienst in Form
der Thomasmesse, wo sich die Konfis aus 12 verschiedenen Angeboten von Abendmahl
(mit Pfarrer Hans-Joachim Krause) bis Segen, von Buße und Loslassen bis zu
Fragen, die sie immer schon mal zum Glauben stellen wollten, sich selbst einen
Gottesdienst zusammenstellen konnten.
Am Sonntag fuhren alle
voller neuer Erfahrungen und recht müde nach Hause.
Constanze
Thierfelder
Angekommen
–
Wie aus Fremden Freunde
werden
47. Deutscher Hugenottentag
– 300 Jahre Karlskirche
11.-13. Juni 2010 in
Kassel
Migranten bringen eigenes
Denken, eigene Prägung und besonderes Können mit in ihre neue Heimat. Dies gilt
auch für die Hugenotten, die sich in Kurhessen niedergelassen haben. – Um
1700 hatte jeder 5. Mitbewohner von Kassel Hugenottische Wurzeln. Es war ein
langer und zum Teil schwieriger konfliktfreier Prozess der Integration und der
Anerkennung. Heute kann man sich die kurhessische Kirche ohne die Prägung
durch die Hugenotten gar nicht mehr vorstellen.
Das 300-jährige Jubiläum der
Karlskirche lädt dazu ein, zurückzuschauen und mit Respekt und Dankbarkeit zu
würdigen, welchen Beitrag diejenigen leisteten, die als Fremde kamen und
schließlich Freunde und Nachbarn wurden – so wie bei uns in Todenhausen und in
anderen Gemeinden, die von den Glaubensflüchtlingen geprägt
wurden.
Aus diesem Anlass laden wir
herzlich zu einem Gemeindeausflug zum Hugenottentag nach Kassel ein – mit
Vorträgen, Besichtigungen, Französischen Markt und Gottesdiensten.
Bitte melden Sie sich bei
H.W. Müller, Tel 7317.
Impressum: "Die Glocke". Gemeindebrief der evangelischen
Kirchengemeinden Wetter mit Niederwetter und Todenhausen. Hrsg. im Auftrag der
Kirchenvorstände von: Ingrid Rösler, Pfrin. Dr. Constanze Thierfelder
(V.i.S.d.P.), Ulrike Höfer, Heinrich Pitz.
Auflage: 2100 Exemplare.
Erscheint jährlich in fünf
Ausgaben und wird kostenlos an alle erreichbaren Haushalte mit evangelischen
Personen verteilt. Druck: Kirchenkreisamt Marburg, Universitätsstr. 45, 35037
Marburg. Nächster Redaktionstermin: 27.05.2010, 18.00 Uhr, Gemeindezentrum
Wetter. |