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| Der Chor |
| Der Chor (1) stammt aus dem 13. Jh.
Wenn man will, kann man vier Bauabschnitte erkennen. Begonnen wurde mit dem
Ostchor, der den westfälischen Einfluss recht klar zeigt und zwar bei den
Wandpfeilern, die durch Schaftringe untergliedert und von zwei etwas höher
gesetzten Diensten umgeben werden. Über den Kapitellen sieht man weibliche
Köpfe, sie symbolisieren die zehn Jungfrauen, die törichten neigen sich leicht
nach vorne und blicken unter sich, die klugen schauen dem Bräutigam entgegen (Mt
25). Zur Vierung hin sind die vier Evangelisten dargestellt. Der zweite
Baumeister errichtete das Querhaus, er übertrug die Schaftringe auf die
Dienste der Pfeiler. Die quadratische Gestaltung des Nord- und Südschiffes
betont den Einfluss der Zisterzienser. Der nächste Baumeister gestaltete die
Sockel der Pfeiler als abgerundete Vierecke, er verzichtete auf die Schaftringe
und vergrößerte die romanischen Fenster zu gotischen. Das tat auch der vierte
Baumeister, und da wohl zwei Westtürme geplant waren, verstärkte er die beiden
letzten Pfeiler-Paare, was an den z.T. abgerundeten Sockeln zu sehen ist. |
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